Leitfaden für die Bearbeitung von Speckstein

Bei der Bearbeitung von Speckstein sind im Grunde immer die folgenden vier Schritte zu beachten.

Schritt 1: Raspeln

Zuerst den Stein mit der groben oder feinen Steinraspel und dem groben Schleifpapier (K60) bearbeiten und formen. Orientieren Sie sich am Anfang einfach an der natürlichen Form des Steins. Kleinere Steine wie Amulettsteine, Herzen, usw. können auch nur mit dem groben Schleifpapier bearbeitet werden. Bei feineren Ausarbeitungen sind die verschiedenen Riffelraspeln oder die Universalraspel hilfreich.

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Schritt 2: Schleifen

Wenn der Stein die gewünschte Form hat, mit dem feineren Schleifpapier (K120) nochmals die Flächen bearbeiten und glätten. Alle groben Kratzer sollten geglättet werden.

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Schritt 3: Polieren

Wenn nun keine tiefen Kratzer mehr sichtbar sind und eine gleichmäßig glatte Oberfläche erreicht ist, nehmen Sie ein flaches Gefäß, welches Sie mit ca. 2 cm Wasser befüllen und legen Sie den Stein hinein. Waschen Sie nun den Staub ab und polieren Sie den Stein direkt im Wasser mit dem Wasserschleifpapier (K360). Den Stein solange polieren, bis die Oberfläche wirklich glatt ist und keine Kratzer zu sehen sind. Nun kann noch feineres Wasserschleifpapier verwendet werden (K500 bis K1200), je nachdem wie genau Sie die Oberfläche polieren möchten.

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Schritt 4: Fertig ist Ihr Kunstwerk!

Hat der Stein eine glatte Oberfläche, trocknen Sie diesen mit einem Handtuch gut ab und ölen Sie ihn ein. Dazu geben Sie am besten einfach einige Tropfen Naturharzöl auf ein Baumwolltuch und polieren es in den Stein gut ein. Dies nach Bedarf mehrmals wiederholen, bis der Stein gesättigt ist und die Oberfläche ihren Glanz behält.

Tipps zur Bearbeitung

  • Aufgrund der Weichheit des Specksteins entsteht bei der Bearbeitung relativ viel Steinmehl.Wenn Sie in einem geschlossenen Raum arbeiten, nehmen Sie ein befeuchtetes Tuch als Arbeitsfläche, dies bindet das feine Mehl und der Rest lässt sich einfach mit dem Staubsauger entfernen.
  • Blasen Sie den Staub nicht weg, sondern halten Sie stets einen Pinsel bereit um den Stein während der Bearbeitung vorsichtig zu säubern.
  • Das angefallene Steinmehl entsorgen Sie einfach mit dem Biomüll oder noch besser ist es, wenn Sie damit Ihre Balkon- und Gartenpflanzen düngen.
  • Alle Raspeln und Werkzeuge sollten einfach mit dem Pinsel entstaubt und mit einem Tuch abgewischt werden, bitte niemals nass machen (Rostbildung!).
  • Beim Schleifen mit Wasserschleifpapier achten Sie darauf, dass Sie das Schleifpapier immer wieder ins Wasser tauchen (somit spülen Sie den feinen Staub vom Papier). Am einfachsten ist es, wenn sie den Stein direkt in eine mit etwas Wasser befüllte Schale oder ein Becken stellen. Um zu kontrollieren ob die Oberfläche schon fertig geschliffen ist, trocknen Sie den Stein mit einem Handtuch – sind dann noch Kratzer zu sehen, schleifen Sie nochmals oder verwenden Sie noch feineres Schleifpapier. Diesen Vorgang wiederholen bis die Oberfläche völlig glatt ist. Je feiner man den Stein im Wasser schleift, desto schöner wird der Glanz!
  • Bevor Sie den Stein mit Öl einlassen, sollte dieser ganz trocken sein. Dann tragen Sie mit einem Baumwolltuch eine dünne Schicht Lärchenharzöl auf und polieren dieses gut ein. Dies wiederholen Sie je nach Stein, 2 bis 3 Mal und polieren dann den Stein auf Hochglanz (für den extra feinen Glanz können Sie dazu einen Nylonstrumpf verwenden).
  • Glanz- und Oberflächenöl können Sie direkt mit den Fingern auftragen (ideal wenn man mit kleinen Kindern arbeitet). Bei größeren Steinen ist jedoch Lärchenharzöl sparsamer und es glänzt besser. Um eine etwas widerstandsfähigere Oberfläche zu bekommen, können Sie den Stein auch mit Klarlack aus der Spraydose lackieren (jedoch darf dann der Stein vorher nicht geölt werden!). Steine die für den Außenbereich gedacht sind, sollten mit Steinversiegelung behandelt werden.
  • Beschädigte Oberflächen können jederzeit wieder umgearbeitet oder nachgeschliffen werden.

Bei Fragen helfen wir Ihnen jederzeit gerne weiter, kontaktieren Sie uns ganz einfach!

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